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Artikel: Die kommende Harry-Potter-Serie: Alle bekannten Informationen im Überblick

Die kommende Harry-Potter-Serie: Alle bekannten Informationen im Überblick

Die kommende Harry-Potter-Serie: Alle bekannten Informationen im Überblick

Alle bekannten Informationen im Überblick

Mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Kinostart von „Harry Potter und der Stein der Weisen“ steht die Zaubererwelt vor einem der größten Neuanfänge ihrer Geschichte. HBO bringt die sieben Harry-Potter-Romane als aufwendig produzierte Fernsehserie zurück und erzählt die Geschichte des Jungen, der überlebte, noch einmal mit einer vollständig neuen Besetzung. Dabei soll es sich nicht um eine Fortsetzung der bekannten Filme handeln, sondern um eine eigenständige Neuinterpretation der Bücher.

Die erste Staffel trägt offiziell den Titel „Harry Potter and the Philosopher’s Stone“ und basiert auf dem ersten Roman der Reihe. Sie soll aus acht Episoden bestehen und am 25. Dezember 2026 auf HBO sowie über HBO Max erscheinen. Auch Fans in Deutschland sollen die Serie über HBO Max sehen können. Damit wird Weihnachten 2026 für die Harry-Potter-Community zu einem ganz besonderen Ereignis.

Das neue Format bietet den Verantwortlichen deutlich mehr Zeit als die früheren Kinofilme. Figuren, Schauplätze und Nebenhandlungen, die damals gekürzt oder vollständig gestrichen wurden, können nun ausführlicher gezeigt werden. Bereits bestätigt ist beispielsweise der Auftritt des Poltergeists Peeves, der zwar in den Büchern regelmäßig für Chaos sorgt, in den Kinofilmen jedoch nie zu sehen war.

Gleichzeitig steht die Produktion vor einer enormen Herausforderung. Daniel Radcliffe, Emma Watson, Rupert Grint, Alan Rickman, Maggie Smith und viele weitere Darsteller sind für Millionen Fans untrennbar mit ihren Rollen verbunden. Die neue Serie muss deshalb ihren eigenen Weg finden, ohne die Bedeutung der Filme zu ignorieren.

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Wann startet die neue Harry-Potter-Serie?

Nach mehreren Jahren voller Ankündigungen und Spekulationen steht inzwischen ein konkreter Veröffentlichungstermin fest. Die erste Staffel der neuen Harry-Potter-Serie soll am 25. Dezember 2026 starten. HBO hatte zunächst lediglich Weihnachten 2026 als Zeitraum genannt, bevor der genaue Termin im Mai 2026 bestätigt wurde.

Noch nicht abschließend bekannt ist, ob alle acht Episoden gleichzeitig veröffentlicht werden oder ob HBO auf eine wöchentliche Ausstrahlung setzt. Da viele große HBO-Produktionen traditionell Woche für Woche erscheinen, wäre eine solche Veröffentlichung durchaus denkbar. Offiziell bestätigt wurde das Veröffentlichungsmodell bislang jedoch nicht.

Die Dreharbeiten zur ersten Staffel begannen im Juli 2025 in den Warner Bros. Studios Leavesden in Großbritannien. Dort entstanden bereits große Teile der ursprünglichen Harry-Potter-Filmreihe. Für die neue Serie wurden umfangreiche Kulissen errichtet und bekannte Orte der Zaubererwelt neu interpretiert. Die Produktion greift damit auf die Erfahrung eines Studios zurück, das seit vielen Jahren eng mit der magischen Welt verbunden ist.

Mit acht Episoden erhält allein der erste Roman wesentlich mehr Erzählzeit als bei der Kinofassung von 2001. Showrunnerin Francesca Gardiner und Regisseur Mark Mylod erklärten bereits während der frühen Produktionsphase, dass ihnen ungefähr acht Stunden zur Verfügung stehen, um den ersten Band zu erzählen. Dadurch können nicht nur die wichtigsten Stationen von Harrys erstem Schuljahr dargestellt werden, sondern auch kleinere Begegnungen, Unterrichtsstunden und Beziehungen.

Wie lange die gesamte Serie laufen wird, wurde noch nicht endgültig festgelegt. Das Projekt ist allerdings langfristig angelegt und soll die komplette Romanreihe neu adaptieren. Sollte jedes Buch eine eigene Staffel erhalten, könnte die Serie mindestens sieben Staffeln umfassen. Gerade die späteren, deutlich umfangreicheren Romane könnten theoretisch aber auch mehr als eine Staffel benötigen.

Welche Geschichte erzählt die erste Staffel?

Die Handlung der ersten Staffel folgt dem Grundgerüst von „Harry Potter und der Stein der Weisen“. Zu Beginn lebt Harry bei seiner Tante Petunia, seinem Onkel Vernon und seinem verwöhnten Cousin Dudley im Ligusterweg. Die Dursleys verschweigen ihm seine wahre Herkunft und behandeln ihn wie einen unerwünschten Gast. Erst an seinem elften Geburtstag erfährt Harry durch Rubeus Hagrid, dass er ein Zauberer ist und einen Platz an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei erhalten hat.

In der Winkelgasse entdeckt Harry erstmals die magische Welt, kauft seinen Zauberstab bei Ollivander und erfährt, warum andere Hexen und Zauberer seinen Namen kennen. Auf der Fahrt mit dem Hogwarts-Express begegnet er Ron Weasley und Hermine Granger. Aus zunächst sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten entwickelt sich im Laufe des Schuljahres eine Freundschaft, die später das Schicksal der gesamten Zaubererwelt bestimmen wird.

In Hogwarts besucht Harry seinen ersten Unterricht, wird dem Haus Gryffindor zugeteilt und entdeckt sein Talent für Quidditch. Gleichzeitig muss er sich mit Draco Malfoy, Professor Snape und zahlreichen Gefahren auseinandersetzen. Als Harry, Ron und Hermine von einem geheimnisvollen Gegenstand erfahren, der in der Schule verborgen wird, beginnen sie auf eigene Faust zu ermitteln.

Die Serie kann dabei stärker auf Elemente eingehen, die im Film nur kurz erwähnt oder vollständig ausgelassen wurden. Dazu gehören etwa der Alltag im Ligusterweg, die Beziehung zwischen Harry und den Dursleys, zusätzliche Unterrichtsszenen, die Entwicklung der Freundschaft zwischen dem goldenen Trio und die verschiedenen Hindernisse auf dem Weg zum Stein der Weisen.

Auch Nebenfiguren wie Neville Longbottom, Dean Thomas, Seamus Finnigan, Parvati Patil, Lavender Brown und die Mitglieder der Quidditch-Mannschaften erhalten voraussichtlich mehr Raum. Die ungewöhnlich umfangreiche Besetzung der Hogwarts-Schüler deutet darauf hin, dass die Serie das Schulleben wesentlich breiter darstellen möchte als der erste Kinofilm.

Dabei soll die Handlung nicht einfach Szene für Szene aus dem Film übernommen werden. Die Verantwortlichen orientieren sich erneut am Roman und entwickeln daraus eine eigenständige Fernsehfassung. Bekannte Momente werden deshalb wahrscheinlich anders inszeniert, während bisher unverfilmte Abschnitte erstmals auf dem Bildschirm erscheinen.

Die neue Besetzung: Wer spielt Harry, Ron und Hermine?

Die wohl wichtigste Entscheidung der gesamten Produktion war die Suche nach einem neuen goldenen Trio. Mehr als 30.000 Kinder sollen sich im Rahmen eines offenen Castings für die Rollen von Harry, Ron und Hermine beworben haben. Im Mai 2025 gab HBO schließlich die drei ausgewählten Nachwuchsdarsteller bekannt.

Dominic McLaughlin übernimmt die Rolle von Harry Potter. Arabella Stanton spielt Hermine Granger und Alastair Stout verkörpert Ron Weasley. Für alle drei bedeutet die Serie den Beginn eines langfristigen Projekts, das sie während eines großen Teils ihrer Jugend begleiten könnte. Genau wie Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint werden sie voraussichtlich gemeinsam mit ihren Figuren aufwachsen.

HBO setzt beim jungen Hauptensemble bewusst auf weitgehend unbekannte Gesichter. Dadurch sollen Zuschauer die neuen Darsteller möglichst unbelastet als Harry, Ron und Hermine kennenlernen können. Gleichzeitig entsteht ein starker Kontrast zu den erwachsenen Rollen, für die zahlreiche bekannte und erfahrene Schauspieler verpflichtet wurden.

John Lithgow spielt den Schulleiter Albus Dumbledore. Janet McTeer übernimmt die Rolle von Professor Minerva McGonagall, während Paapa Essiedu als Severus Snape zu sehen sein wird. Nick Frost verkörpert den Halbriesen und Wildhüter Rubeus Hagrid. Luke Thallon spielt Professor Quirinus Quirrell und Paul Whitehouse den Hausmeister Argus Filch.

Weitere wichtige Rollen übernehmen Lox Pratt als Draco Malfoy, Rory Wilmot als Neville Longbottom, Johnny Flynn als Lucius Malfoy, Katherine Parkinson als Molly Weasley, Bel Powley als Petunia Dursley und Daniel Rigby als Vernon Dursley. Amos Kitson wird als Dudley Dursley auftreten, während Bertie Carvel den Zaubereiminister Cornelius Fudge spielt.

Eine besondere Verbindung zu den ursprünglichen Filmen stellt Warwick Davis dar. Er kehrt als Professor Filius Flitwick nach Hogwarts zurück und ist damit bislang das prominenteste Mitglied der alten Filmbesetzung, das erneut dieselbe Rolle übernimmt. In den Kinofilmen spielte Davis neben Flitwick außerdem den Kobold Griphook. In der neuen Serie wird Griphook von Leigh Gill verkörpert.

Auch die Weasley-Familie nimmt bereits Gestalt an. Tristan Harland und Gabriel Harland spielen Fred und George Weasley, Ruari Spooner übernimmt die Rolle von Percy und Gracie Cochrane spielt Ginny Weasley. Wer Arthur Weasley und Charlie Weasley verkörpern wird, war zum aktuellen Stand noch nicht offiziell bekannt gegeben worden.

Peeves, Hogwarts-Schüler und Figuren, die in den Filmen fehlten

Einer der größten Vorteile der Serienadaption ist die Möglichkeit, bisher vernachlässigte Figuren stärker einzubeziehen. Das deutlichste Beispiel ist Peeves. Der chaotische Poltergeist gehört in den Büchern fest zum Alltag von Hogwarts. Er verspottet Schüler, spielt Lehrern Streiche und sorgt regelmäßig für Unruhe in den Korridoren. Für den ersten Kinofilm wurden zwar Szenen mit Rik Mayall als Peeves gedreht, sie schafften es jedoch nicht in die fertige Fassung.

In der HBO-Serie wird Peeves nun von Peter Serafinowicz gespielt. Damit feiert die Figur nach mehr als 25 Jahren erstmals ihren offiziellen Auftritt in einer Harry-Potter-Verfilmung. Seine Einbindung zeigt, dass die Produzenten tatsächlich auf Details zurückgreifen möchten, für die in den Kinofilmen keine Zeit vorhanden war.

Bemerkenswert ist auch die große Zahl bestätigter Hogwarts-Schüler. Neben Harrys unmittelbaren Freunden wurden zahlreiche Mitglieder aller vier Häuser besetzt. Für Gryffindor sind unter anderem Oliver Wood, Angelina Johnson, Katie Bell, Alicia Spinnet und Lee Jordan bestätigt. Damit dürfte Quidditch innerhalb der Serie eine größere Rolle spielen.

Auch Hufflepuff ist mit Hannah Abbott, Justin Finch-Fletchley, Ernie Macmillan und Susan Bones vertreten. Für Ravenclaw wurden Padma Patil, Terry Boot, Penelope Clearwater und Lisa Turpin besetzt. Aufseiten von Slytherin treten neben Draco Malfoy und Pansy Parkinson mehrere Mitglieder der Quidditch-Mannschaft auf, darunter Marcus Flint, Terence Higgs und Graham Montague.

Viele dieser Figuren tauchen im ersten Buch nur am Rande auf, gewinnen in späteren Bänden jedoch an Bedeutung. Ihre frühzeitige Einführung kann der Serie helfen, die Hogwarts-Gemeinschaft glaubwürdiger aufzubauen. Zuschauer lernen die Schüler nicht erst dann kennen, wenn sie für die Handlung benötigt werden, sondern erleben sie von Anfang an als Teil des Schulalltags.

Darüber hinaus wurden Professor Pomona Sprout, Madam Poppy Pomfrey, Professor Cuthbert Binns, Madam Rolanda Hooch und Garrick Ollivander besetzt. Besonders Professor Binns wurde in den Kinofilmen vollständig gestrichen. Der verstorbene Lehrer, der seinen eigenen Tod kaum bemerkte und als Geist weiterunterrichtet, könnte nun erstmals in einer Realverfilmung auftreten.

Solche Ergänzungen sind für Fans besonders spannend, weil sie Hogwarts lebendiger und vollständiger wirken lassen können. Die Serie muss dadurch nicht zwingend jede einzelne Seite der Bücher übernehmen. Sie erhält aber die Chance, den Eindruck einer großen Schule mit eigenen Traditionen, Beziehungen und wiederkehrenden Bewohnern zu vermitteln.

Wer steckt hinter der Produktion der Harry-Potter-Serie?

Die kreative Leitung liegt bei Francesca Gardiner. Sie fungiert als Showrunnerin, Autorin und ausführende Produzentin. Gardiner arbeitete zuvor unter anderem an Serien wie „Succession“, „His Dark Materials“ und „Killing Eve“. Ihre Erfahrung mit komplexen Figuren und langfristig aufgebauten Erzählungen dürfte für die umfangreiche Harry-Potter-Adaption besonders wichtig sein.

Mark Mylod ist ebenfalls als ausführender Produzent beteiligt und inszeniert mehrere Episoden. Er führte unter anderem bei „Succession“, „Game of Thrones“ und „The Last of Us“ Regie. Seine bisherigen Arbeiten zeigen, dass er sowohl charakterorientierte Dramen als auch groß angelegte Fantasy-Produktionen umsetzen kann.

Mit David Heyman kehrt außerdem einer der wichtigsten Produzenten der ursprünglichen Harry-Potter-Filme zurück. Heyman begleitete die Filmreihe von Beginn an und kennt die Entwicklung des Franchises wie kaum ein anderer. Seine Beteiligung schafft eine Verbindung zwischen der bekannten Kinowelt und der neuen Serienfassung.

J. K. Rowling ist als ausführende Produzentin an dem Projekt beteiligt. Weitere Produzenten sind Neil Blair und Ruth Kenley-Letts von Brontë Film and TV. Produziert wird die Serie in Zusammenarbeit mit Warner Bros. Television und HBO.

Auch musikalisch setzt HBO auf einen bekannten Namen. Hans Zimmer und das von ihm mitgegründete Komponistenkollektiv Bleeding Fingers Music wurden mit der Entwicklung der neuen Serienmusik beauftragt. Damit erhält die Neuverfilmung voraussichtlich eine eigene musikalische Identität.

Die Musik der Kinofilme, insbesondere John Williams’ berühmtes „Hedwig’s Theme“, ist bis heute eng mit Harry Potter verbunden. Für die Serie besteht deshalb die schwierige Aufgabe, einerseits ein neues Klangbild zu erschaffen und andererseits das magische Gefühl zu bewahren, das Fans mit Hogwarts verbinden. Ob und in welcher Form bekannte musikalische Motive verwendet werden, ist bislang nicht abschließend bekannt.

Was wird die Serie anders machen als die Harry-Potter-Filme?

Die Kinofilme gehören zu den erfolgreichsten und beliebtesten Fantasyproduktionen ihrer Zeit. Trotzdem mussten sie zahlreiche Handlungsstränge kürzen, Figuren zusammenlegen oder vollständig auslassen. Eine Fernsehserie besitzt wesentlich mehr Zeit und kann dadurch ein anderes Erzähltempo wählen.

Bereits die erste Staffel soll ungefähr acht Stunden umfassen. Zum Vergleich: Der Kinofilm „Harry Potter und der Stein der Weisen“ hat eine Laufzeit von rund zweieinhalb Stunden. Die zusätzliche Zeit kann genutzt werden, um Harrys Leben bei den Dursleys, die Reise in die Winkelgasse, den Unterricht in Hogwarts und die Entwicklung seiner Freundschaften ausführlicher darzustellen.

Auch Hogwarts selbst soll erweitert werden. Die Produzenten möchten bekannte Orte wie die Große Halle bewahren, gleichzeitig aber Bereiche zeigen, die bisher kaum oder gar nicht zu sehen waren. Als Beispiel wurde bereits das Lehrerzimmer genannt. Zudem soll das Schloss wie ein realer, über viele Jahrhunderte gewachsener Ort wirken, dessen Architektur verschiedene historische Einflüsse besitzt.

Ein weiterer Unterschied betrifft das Alter einzelner Figuren. Die Serie möchte sich stärker an den Angaben der Bücher orientieren. Severus Snape ist zu Beginn der Geschichte beispielsweise erst Anfang 30. Auch Harrys Eltern, Sirius Black, Remus Lupin und Peter Pettigrew gehören einer Generation an, die in den Filmen überwiegend von älteren Darstellern gespielt wurde.

Die neue Besetzung bedeutet allerdings nicht, dass die Filme ersetzt oder aus dem Franchise verdrängt werden sollen. Warner Bros. hat mehrfach betont, dass die ursprünglichen Filme ein zentraler Bestandteil der magischen Welt bleiben. Die Serie soll parallel dazu eine neue Interpretation anbieten.

Für Fans liegt der Reiz deshalb weniger in einem direkten Vergleich einzelner Szenen. Interessanter ist die Frage, welche Perspektiven die Serie ergänzt. Charaktere wie Peeves, Professor Binns oder zahlreiche Hogwarts-Schüler können eine neue Dynamik erzeugen. Gleichzeitig erhalten zentrale Beziehungen mehr Zeit, um sich glaubwürdig über mehrere Episoden zu entwickeln.

Erwartungen der Fans: Große Vorfreude und schwierige Vergleiche

Kaum eine Serienproduktion steht vor einem vergleichbaren Erwartungsdruck. Die ursprünglichen Harry-Potter-Filme haben eine ganze Generation geprägt. Für viele Zuschauer sind die Darsteller, Kulissen, Kostüme und Musikstücke längst Teil ihrer persönlichen Erinnerungen. Jede Veränderung wird deshalb besonders aufmerksam betrachtet.

Ein großer Teil der Diskussion dreht sich um die neue Besetzung. Besonders Rollen wie Dumbledore, Snape, McGonagall und Hagrid werden zwangsläufig mit ihren berühmten Vorgängern verglichen. Die neuen Schauspieler müssen vertraute Charaktereigenschaften bewahren und gleichzeitig eine eigene Interpretation entwickeln. Eine reine Nachahmung der Filmfiguren dürfte kaum funktionieren.

Gleichzeitig ist die Neugier enorm. Der erste offizielle Trailer erzielte innerhalb kurzer Zeit außergewöhnlich hohe Abrufzahlen und machte deutlich, wie groß das weltweite Interesse an einer Rückkehr nach Hogwarts weiterhin ist. Viele Fans hoffen vor allem auf eine buchnähere Darstellung und auf Szenen, die sie seit Jahren vermissen.

Dazu zählen nicht nur spektakuläre Momente, sondern auch alltägliche Situationen: mehr Unterricht, längere Aufenthalte in den Gemeinschaftsräumen, Gespräche beim Essen, zusätzliche Quidditch-Spiele und ein genauerer Blick auf die Freundschaften zwischen den Schülern. Gerade diese kleinen Details vermitteln in den Büchern das Gefühl, selbst Teil von Hogwarts zu sein.

Die Serie muss jedoch darauf achten, ihre längere Laufzeit sinnvoll zu nutzen. Mehr Episoden bedeuten nicht automatisch eine bessere Adaption. Entscheidend wird sein, ob die zusätzlichen Szenen Figuren und Welt vertiefen oder lediglich die Handlung strecken. Auch das Gleichgewicht zwischen kindlichem Staunen, Humor und der langsam wachsenden Bedrohung durch Lord Voldemort wird eine wichtige Rolle spielen.

Fest steht schon jetzt: Die neue Harry-Potter-Serie wird niemanden völlig unberührt lassen. Für jüngere Zuschauer könnte sie der erste Kontakt mit Hogwarts werden. Langjährige Fans erhalten dagegen die Möglichkeit, eine vertraute Geschichte aus einer neuen Perspektive zu erleben.

Fazit: Ein neues Kapitel für die magische Welt

Die kommende Harry-Potter-Serie ist weit mehr als eine einfache Neuauflage der bekannten Filme. HBO plant eine langfristige und ausführliche Adaption der Bücher, die bekannte Figuren neu besetzt und bisher vernachlässigte Bestandteile der Geschichte in den Mittelpunkt rückt.

Mit acht Episoden für den ersten Roman, einer umfangreichen Besetzung und erfahrenen Verantwortlichen hinter der Kamera besitzt das Projekt großes Potenzial. Die Rückkehr nach Leavesden, die Beteiligung von David Heyman und die Verpflichtung von Hans Zimmer und Bleeding Fingers zeigen, welchen Stellenwert Warner Bros. und HBO der Produktion geben.

Besonders vielversprechend ist die Entscheidung, Hogwarts stärker als lebendigen Ort zu behandeln. Figuren wie Peeves und Professor Binns, umfangreich besetzte Quidditch-Mannschaften und zahlreiche Schüler aus allen vier Häusern könnten der Schule eine Tiefe verleihen, die in einem einzelnen Kinofilm kaum möglich war.

Ob die neue Serie am Ende ähnlich prägend wird wie die ursprünglichen Filme, lässt sich noch nicht beurteilen. Dafür ist die emotionale Verbindung vieler Fans zu Daniel Radcliffe, Emma Watson, Rupert Grint und ihren damaligen Wegbegleitern zu stark. Die Serie muss die Filme jedoch nicht verdrängen. Sie kann eine zweite, eigenständige Reise durch dieselbe Geschichte ermöglichen.

Am 25. Dezember 2026 öffnen sich die Tore von Hogwarts erneut. Dann wird sich zeigen, ob die neue Generation von Harry, Ron und Hermine den Zauber der Bücher auf ihre eigene Weise zum Leben erwecken kann.

FAQ zur kommenden Harry-Potter-Serie

Wann erscheint die neue Harry-Potter-Serie?

Die erste Staffel soll am 25. Dezember 2026 starten. Sie wird über HBO und in verfügbaren Ländern über HBO Max veröffentlicht. Auch in Deutschland soll die Serie bei HBO Max zu sehen sein.

Wie viele Folgen hat die erste Staffel?

Die erste Staffel besteht offiziell aus acht Episoden. Sie adaptiert den ersten Roman „Harry Potter und der Stein der Weisen“ und trägt im englischen Original den Titel „Harry Potter and the Philosopher’s Stone“.

Wer spielt Harry, Ron und Hermine?

Dominic McLaughlin spielt Harry Potter, Alastair Stout übernimmt die Rolle von Ron Weasley und Arabella Stanton verkörpert Hermine Granger. Die drei Nachwuchsdarsteller wurden aus mehr als 30.000 Bewerbungen ausgewählt.

Ist die Serie eine Fortsetzung der Harry-Potter-Filme?

Nein. Die HBO-Serie ist eine neue und eigenständige Adaption der sieben Harry-Potter-Romane. Sie erzählt die Geschichte von Beginn an mit einer neuen Besetzung. Die bisherigen Kinofilme bleiben unabhängig davon bestehen.

Wird Peeves in der Serie vorkommen?

Ja. Der Poltergeist Peeves wird von Peter Serafinowicz gespielt. Damit erscheint die beliebte Buchfigur erstmals offiziell in einer Harry-Potter-Verfilmung.

Kehrt jemand aus den ursprünglichen Filmen zurück?

Warwick Davis kehrt als Professor Filius Flitwick zurück. Er spielte diese Rolle bereits in den ursprünglichen Kinofilmen. Die meisten anderen Figuren werden vollständig neu besetzt.

Wird jedes Harry-Potter-Buch eine eigene Staffel erhalten?

Die Serie soll langfristig alle sieben Romane adaptieren. Die erste Staffel basiert vollständig auf dem ersten Buch. Eine endgültige Zahl der Staffeln wurde bislang jedoch nicht offiziell bestätigt.

Wo gibt es Harry-Potter-Figuren und Sammlerstücke?

Bei Magic World findest du eine große Auswahl an Sammlerstücken aus der magischen Welt. Dazu gehören Figuren, Statuen, Zauberstäbe, Repliken und besondere Dekorationsartikel rund um Hogwarts und seine bekanntesten Bewohner.

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